Icefire Hall of Fame
Im Jahr 2004 entschloss sich der Fanclub Icefire dazu, Mitglieder und Akteure, die entweder dem Wiener Eishockey im Generellen, und den Vienna Capitals im Speziellen geholfen und Unterstützung geboten haben, im Rahmen einer Hall-of-Fame, zu würdigen. Selbstverständlich sollen in die Hall-of-Fame auch Personen aufgenommen werden, die sich um das Gelingen des Fanclubs Icefire in besonderer Weise verantwortlich gezeichnet haben.
Über die Aufnahmen in die Hall-of-Fame entscheidet alljährlich der Vorstand des Fanclubs Icefire, grundsätzlich werden die Aufnahmen – sofern diese vorgesehen sind – im Rahmen der Saisonabschlussfeier durchgeführt.
Im Anschluss sehen Sie einen Überblick über die bisher in die Icefire Hall-of-Fame aufgenommenen Persönlichkeiten:

#1 Kurt Harand:
Kurt Harand ist nicht nur eine der größten Wiener Eishockeypersönlichkeiten, sondern auch mitverantwortlich dafür, dass die Vienna Capitals im Jahr 2001 gegründet wurden, und somit das Wiener Eishockey in die oberste Spielklasse zurückkehrte. Kurt Harand war einer der Gründer der Capitals und wurde im Jahr 2004 in die Icefire Hall-of-Fame aufgenommen.
#2 Günter Hammer:
Günter Hammer war ebenfalls Vorstandsmitglied der Vienna Capitals der ersten Stunde. Gemeinsam mit Kurt Harand war er an der Entwicklung und Konzeption des neuen Vereins federführend beteiligt, und leitete in den ersten Jahren die Geschicke des Vereins auf Managerebene. Günter Hammer ist bereits seit vielen Jahren Mitglied beim Fanclub Icefire. Für seine Verdienste rund um den Verein in den Anfangsjahren wurde Günter Hammer im Jahr 2004 aufgenommen.

#3 Michael Kasal:
Michael Kasal unterstütze als Geschäftsführer des früheren Fanclublokals „Monte Carlo“ die Aktivitäten von Icefire nachhältig. Er stellte die Rahmenbedingungen für die damals legendären Fanfeste im „Monte Carlo“ her und unterstütze den Fanclub auch auf finanzieller Basis. Für diese Verdienste wurde Michael Kasal im Jahr 2005 in die Hall-of-Fame aufgenommen.
Sondernominierung Dkfm. Hans Schmid:
Mit Hans Schmid bekam das Wiener Eishockey einen begeisterten Unterstützer und hervorragenden Präsidenten. Er steigerte die Professionalität des Vereins sowohl in Strukturierung als auch Organisation und führte mit seinem zeitlichen und finanziellen Engagement für den Verein das Wiener Eishockey nach 42-jähriger Absenz wieder zu einem Meistertitel. Die Vienna Capitals wurden dank seines Mäzenatentums im Jahr 2005 erstmals Meister der Erste Bank Eishockey Liga. Für diese außerordentliche Unterstützung der Vienna Capitals und das hervorragende Gesprächsklima zwischen Fanclub und ihm wurde Dkfm. Hans Schmid als Ehrennominierung in die Icefire Hall-of-Fame aufgenommen.

#4 Jim Boni:
Jim Boni ist der Meistertrainer der Vienna Capitals 2004/05. Er beerbte Kurt Harand auf dem Trainerposten und führte die Caps in eine bis dahin unbekannte Eishockeyeuphorie. Boni war auch abseits des Eises ein sympathischer Gesprächspartner und war dem Fanclub Icefire mit besonderer Treue verbunden. Für seine Erfolge, aber auch für seine offene Art in Bezug auf den Umgang mit den Wiener Fans wurde Jim Boni im Jahr 2005 in die Hall-of-Fame aufgenommen. Derzeit ist Boni als Sportdirektor bei Ingolstadt in der DEL tätig.

#5 Mike Craig:
Mike Craig war lange Jahre kongenialer Stürmer im ersten Block der Vienna Capitals. Mit seinem Gespür für Tore und beeindruckender Effizienz ebnete Craig oftmals den späteren Sieg für seine Capitals. Zudem war Craig Mitglied des Meisterteams der Caps. Für seinen erbrachten Einsatz wurde Craig im Jahr 2007 in die Hall-of-Fame aufgenommen. Derzeit agiert Mike Craig bei Ligakonkurrent KAC.
#6 Bob Wren:
Ebenfalls im Jahr 2007 wurde Craig’s Sturmkollege und -zwilling in die Hall-of-Fame aufgenommen. Bob Wren bekam dank seiner technischen Fähigkeiten den Beinamen „Magic“ verliehen und ist noch heute, bereits einige Jahre nach seinem Abgang von den Vienna Capitals, der erklärte Fanliebling der Wiener Eishockeyszene. Er verabschiedete sich Richtung DEL, derzeit agiert er beim ERC Ingolstadt und führt dort die Fans zu Begeisterungskundgebungen.

#7 Darcy Werenka:
Darcy Werenka ist dem Wiener Eishockey treu wie kein Anderer. Schon damals in WEV-Zeiten zog sich Darcy das Wiener Jersey über, mit den Vienna Capitals verbindet ihn nun schon viele Jahre eine besondere Liebe. Die Caps-Fans erwiderten diese Liebe und adelten Werenka zum „Sir“. Er ist bereits viele Jahre Kapitän der Vienna Capitals und aus der Abwehr der Hauptstädter nicht mehr weg zu denken. Dabei war Werenka in den vielen Jahren auch durch Solidität, Fairness und Torgefährlichkeit eine Konstante im Wiener Spiel. Für diese herausragenden Leistungen wurde „Sir“ Werenka 2007 in die Icefire Hall-of-Fame aufgenommen.

#8 Manuel Latusa:
Manuel Latusa war die personifizierte Entwicklung der Vienna Capitals. Mit Gründung der Caps stieß auch Latusa in die oberste Spielklasse in Österreich hinzu, im Laufe der Jahre entwickelte sich Latusa zu einem kompletten Stürmer und Nationalmannschaftsmitglied. Was einst als Gitterlinie neben Peter Kniebügel und Patrick Harand begann, wurde mit der Zeit eine der heißesten Stürmer-Aktien in Österreich. Nach vielen Jahren und außerordentlicher Klubtreue zu den Vienna Capitals entschloß sich Latusa im Sinne seiner Entwicklung, die Caps gen Westen (Salzburg) zu verlassen. Dennoch würdigte der Fanclub Icefire 2008 einen großen Caps-Spieler mit der Aufnahme in die Hall-of-Fame.

#9 Philippe Lakos:
Philippe Lakos hat Tradition in der Defensive der Vienna Capitals. Seine erste Station nach seinem Nordamerika-Engagement waren die Caps, blieben es für viele Jahre, unterbrochen durch eine einjährige Zäsur bei den Innsbrucker Haien. Lakos zeichnet sich durch besondere Vereinstreue aus und ist dank seiner körperbetonten Spielweise Liebling zahlreicher Fans. Aufgrund dieser Tatsachen und seiner besonderen Nähe zum Fanclub Icefire wurde Lakos 2008 in die Icefire-Hall-of-Fame aufgenommen.

#10 Günter „Güsi“ Baar:
Güsi war lange Jahre Obmann des Fanclubs Icefire und hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme der Fans. Darüber hinaus intensivierte Güsi nicht nur den Kontakt zu den anderen Fanclubs der Vienna Capitals, sondern auch zum Präsidium und der organisationalen Leitung des Vereins. Güsi leitete die Geschicke des Fanclubs mit Ruhe, Engagement und Geradlinigkeit, wofür sich der Fanclub nach seinem Abschied aus offizieller Position beim Fanclub mit der Aufnahme in die Hall-of-Fame im Jahre 2009 bedankte.




